Das Jahr 2013

Mein erster Marathon

Mit sehr viel Elan bereitete ich diesen Marathon vor. 3 Monate intensives Training. Die letzte Woche vor dem Marathon entspannte ich bei einer netten Wanderung durch die Calanque von Cassis aus nach Marseille und einer Klettereinheit an der << mur de Lyon>>.

Heute am Tag des Marathons ruhte ich mich nach einer Geburtstagsfeier zwischen 3h und 6.30h aus.

Es sollte ein kühler Tag werden, deshalb beschloss ich nach dem Aufstehen erst Mal eine warme Dusche zunehmen. Nach einer Müslimahlzeit und einer Magnesiumtablette, klebte ich gewisse Körperstellen ab aus Angst vor zu großer Reibung.

Kurz nach Sonnenaufgang fuhr ich mit dem Fahrrad vom Campus <<la Doua>> zum Platz <<Bellecour>> im Zentrum Lyons.

Um 9 Uhr ging es dann auf die Laufstrecke. Aufgrund meiner Unkenntnis stellte ich mich zu den Läufern mit der Ziel-Zeit von 3.45h was sich auf den ersten 10km als großer Fehler herausstellte. Auf engen Straßen war ich gezwungen mich an Leuten vorbei zudrücken und teilweise auf Wiesen oder Bürgersteige auszuweichen, über Baustellen zu springen oder den Ellenbogen einzusetzen. Nach dem mir gut bekannten Park <<Tête d'or>> (oben rechts auf der Karte) ging es dann zurück zum Place Bellecour wo wir Abschied von den Halbmarathon-Läufern nahmen. Spätestens am <<Confluence>> dem Zusammenfluss von Rhone und Saône bei km 23 fingen meine Beine an müde zu werden. Anschließend liefen wir eine Schleife durch das <<Stade de Gerland>> des OL (Olympique Lyonnais) und es ging eine Ewigkeit die Rhone hoch zurück zum Park <<tête d'or>>. Da halfen auch die Rufe der Zuschauer nicht mehr die eigenen Beine zu vergessen.

Schließlich lief ich überglücklich mit einer Zeit von 3.03h ins Ziel ein. Für unter 3h hat es leider nicht gereicht aber somit steht das nächste Ziel schon fest. Als Beispiel vergleiche man die Nellinger Kirbeläufe 2012 und 2013.

Kleine ASC Gruppe in großer Höhe

Nach kurzem Schlaf wurden um kurz nach 4 Uhr morgens die letzten Wandersachen in Stuttgart ins Auto geworfen und auf ging’s Richtung Stubaital. Die Wettervorhersage war hervorragend und so starteten wir um kurz vor 10 Uhr in Fulpmes (937 ü. NN). Von dort ging es im strahlenden Sonnenschein hinauf auf die Starkenburger Hütte (2237 ü. NN).

Am ersten Tag wurde auf dem Franz-Senn-Weg vor der Seducker Hochalm campiert. Kurz nach dem Aufstellen der Zelte ging erst ein Regen und dann ein Hagelschauer über uns nieder, so dass wir die gekochte Suppe im Zelt genossen. Am darauffolgenden Tag ging es weiter Richtung Franz Senn Hütte. Gestärkt durch ein Müsli mit Kaffeeweißer und Kakao war die erste Etappe gut zu bewältigen. Besonders interessant war die Gämse die vor uns über das Geröllfeld floh, sowie die Murmeltiere, die mit ihren Pfiffen die Bergstille zerrissen.

Nachdem an der Franz Senn Hütte zum Mittagessen das restliche Brot, ein paar Riegel und Cranberries gegessen waren, ging es weiter Richtung Neue Regensburger Hütte (2287 ü. NN) über das Schrimmennieder Jöchel ( 2714 ü. NN).

 

Dort angekommen hatten wir vier nach der langen Tagestour viel Hunger. Deshalb wurden vor Ort ein paar Bergsteigermalzeiten sowie einen leckeren Kaiserschmarrn inhaliertJ. Danach ging es noch ein bisschen aufwärts im Hochtal Richtung Hochmoosferner. Auf halben Weg haben wir ein nettes, flaches, steinfreies Plätzchen gefunden. Der starke aufkommende Wind zwang uns zum Aufbau eines Windschutzes aus Steinen, damit das etwas kleiner Zelt von Vaude mit seiner Zweistangenkonstruktion nicht allzu sehr an den Boden gedrückt wurde. 

 

Am nächsten Morgen ging es, dank aufgehender Sonne schon um 5 Uhr los, hinauf Richtung Grawagrubennieder (2880 ü. NN). Der Anstieg war sehr steil, führte über ein Schneefeld und auf der Anhöhe angelangt fing es an kräftig zu winden. Daher ging es zügig weiter Richtung Dresdener Hütte (2308 ü.NN).

Kurz vor der Ankunft fing es an stark zu regnen und zu winden. Daher wurde die warme Gaststube zum Imbiss, sowie dem Besprechen des weiteren Vorgehens genutzt.

Als der Regen etwas weniger wurde entschieden wir uns am selben Tag noch zur Sulzenauhütte (2191 ü. NN) zu laufen. Im Anstieg wurde der Regen schnell stärker, und im Abstieg vom Peiljoch (2672 ü. NN) verwandelten sich die Wanderwege in kleine Flüsschen, die rasch zu reisenden Bächen wurden. Bei diesem Wetter hielt sich das Verweilen mit Blick auf den beeindruckenden Sulzenauferner in Grenzen.
Völlig durchnässt (wirklich alles) kamen wir auf der Sulzenauhütte an und belegten, jedenfalls gefühlt, den ganzen Trockenraum mit den nassen Klamotten. Wir stärkten uns mit leckeren Knödeln und heißer Schokolade. Der Zeltaufbau musst bis zur Regenpause warten…

Am darauffolgenden Tag entschieden wir auf den Aperer Feiger (3262 ü NN) zu steigen. Diesmal ohne Gepäck, da unsere Schultern von dem Gepäcktragen der vorangegangenen Tage sich nach etwas Entlastung sehnten.

Im Anstieg sahen wir einen beeindruckenden Steinbock sowie Berghühner. Nach dem Start an der Hütte im T-Shirt benötigten wir schon bald die Fleecepullis, bevor wir und so weit wie möglich vermummten. Die Temperatur sank, je weiter wir stiegen und auf den letzten 300 Höhenmetern war das Geröll durchgehend mit einer 4 cm Schneedecke bedeckt. Der kühle Wind ließ die Finger schnell klamm werden und so lud das vom Wetter zerrissene Gipfelkreuz nicht zu einer längeren Rast ein.

Auf dem Abstieg wählten wir den Weg mit Blick Richtung Sulzenauferner, welcher in der Sonne fantastisch blau schimmerte.

Nach dem Abbruch der inzwischen getrockneten Zelte, stiegen wir an der Sulzenauhütte vorbei hinab ins Mutterbergtal und von dort mit dem Bus zurück nach Fulpmes.

Ferdi, Jenny, Matias, Richard

ASC Heidehof e.V. beim Jubiläums-Stuttgart Lauf!

Die Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrer und Ehemalige des evangelischen Heidehof Gymnasiums waren wieder einmal stark vertreten bei der 20. Auflage des Stuttgart Laufes. In allen Laufdisziplinen starteten Läufer und finishten wie erwartet äußerst erfolgreich auf den jeweiligen Distanzen.

Auf den 2,2 km des AOK Minimarathon erreichte das Team 1 des ASC Heidehof den 1. Platz der Mannschaftswertung von 36 Mannschaften. Besonders die herausragende Laufleistung von Ivan R. mit 07:13 min (Platz 2) und Jannis R. 07:27 min (Platz 4) trugen unter anderem zu der Starken Leistung bei! Auch der 5. Platz der Mannschaftswertung um Vincent H. und Leon L. wurde von Schülern des Heidehof Gymnasiums belegt.

Auch auf der 7 km langen Strecke war der ASC Heidehof dank seiner Schüler sehr stark vertreten. So gingen die Mannschaftsplätze 2.; 23; und 162 von 218 gestarteten Teams an die Läufer des ASC Heidehof! Herausragend war die Laufleistung von Daniel S. und Jannis R. die respektiv die Plätze  25 und 71 des Gesamtklassements belegten. In der Altersklasse liefen die beiden Schüler des Heidehof Gymnasiums auf den 3. Platz.

Der Halbmarathon wurde von sechs Läufern des ASC Heidehof gefinisht, wobei alle unter der magischen 2 h Marke blieben. Richard H. in 01:20; Florian H. in 01:35; Jenny K. in 01:47; Nicole M. in 01:48; Micha H. in 01:53 h, Joachim H. in 01:59 sowie Erwin K. in 01:59.

Wir freuen uns, dass die Schüler des Heidehof Gymnasiums so sportlich in Ihrer Freizeit unterwegs sind und freuen uns auf weitere sportliche Events!!!

Dino-Challenge: der Lauf der Alleinstellungsmerkmale

Pfaffenhofen, das bei Güglingen-Frauenzimmern, Heimat der Familie Schuh, ist seit Jahren Austragungsort des Zabergäu-Laufs. Seit den Jahrgängen 2012 und 2013 mit dem Gütesiegel „Lauf der Superlative“. Wo sonst gibt es …

·         1 Pfund Kartoffeln

·         1 Netz Zwiebeln

·         1 kleine Dinofigur

·         1 Funktionsshirt

·         1 Laufstrecke mit Berg- und Talprofil, fast 30 Prozent Steigung über fast 1km, kilometerlange Bergabpassagen (teilw. nur im Gehtempo ohne Lebensgefahr) Steinbruchquerung, Brücken, Seen, Obstwiesenpfade, Dinosaurierfunde …

·         Freundlich grüßende Streckenposten und persönlicher Zielempfang

·         Steinpokale

·         Rahmenprogramm für Kinder

·         Hocketse

… und das alles bei einem Startgeld von max. 10 €.  Ein attraktives Gesamtkonzept, das in kein Kopiergerät passt. Typisch Timo, denn der mischt da organisatorisch mit. Lässt es sich deshalb allerdings nicht nehmen, im Rennen selbst zu evaluieren, was die Ideen des Organisationsteams taugen. Mit Selbstlob hält man sich gern zurück. Ein Insider verrät uns so viel, dass der laufende Macher begeistert war … Unfug: berauscht war er nach den 18 Kilometern. Hochgepumpt hat er sich das erste Streckendrittel im Alpinzabergäu, um dann wieder hinunter zu  fliegen. Die restlichen Kuppen hat er wahrscheinlich gar nicht mehr wahrgenommen, so viel Energie entlädt sich bei ihm, wenn’s Profil gefällig wird.

So ist sein Name dann weit vorne im ersten Viertel der Ergebnisliste zu finden. Ganz hervorragend wieder Heiko, der sogar in die Top-Ten laufen konnte. Eric ist zufriedener Erstdrittelfinisher.

www.Zabergaeulauf.de                                                                               

27. April 2013

Revanche II: Schwaigern Teamwettbewerb

2012 mit 3 Sekunden Rückstand auf Platz 2 – Stolz oder Enttäuschung? Timo, Heiko und Eric, das 3er-Team, wusste es selbst nicht so recht. Jedoch eines war sicher: Riesenspaß macht es überhaupt mitreden zu können und mitzumischen bei den jungen Talenten. Ausdauernd sind sie ja vom SportClub und deshalb …

… waren sie 2013 wieder am Start und … wieder Zweiter und deshalb …

… kommen sie 2014 wieder zum Weinberg, beinahe ja in der Hoffnung wieder bis auf nur ein Team alles hinter sich zu lassen, zur Not mit angezogener Handbremse … damit dann … 2015

Wie eintönig muss es wohl sein immer zu gewinnen – null Perspektive. Wir sind stolz!

Revanche I: Freiburg

 

Nach Platz 2 mit nur 6 Sekunden Rückstand auf 1 im vergangenen Jahr waren sie wieder losgezogen, die evangelischen Lauflehrer aus dem Schwabenland. Rüber nach Baden sind sie: Eric + Ralf + Timo. Zur Lehrerstaffel nach Freiburg, siegeshungrig, nach unglücklich verpasstem Sieg 2012. Didi als Halbmarathonenthusiast wie immer mit dabei, Jürgen stieß aus Oberschwaben dazu. Machen wir es kurz und damit weniger schmerzvoll.

Erster mit großem Vorsprung und damit Deutschlands schnellste Lehrerstaffel auf der Halbmarathondistanz waren die 3 im Ziel, den Pokal vor Augen … jedoch ein Wechselfehler führte zur Disqualifikation. Der Veranstalter bereits im Begriff den Teamnamen des schnellsten Trios in die Trophäe einzugravieren hatte diesen Fauxpas nicht registriert.  Jedoch unehrenhafte Ehrung entehrt eher, deshalb griff das Team umgehend und damit rechtzeitig zum derzeit in aller Munde Mittel der Selbstanzeige, in diesem Fall so oder so ohne unangenehm-praktische Konsequenz. Im Gegenteil: ein angenehmes Gefühl fair zu sein. Nun taucht der Teamname in der Ergebnisliste überhaupt nicht mehr auf, aber 2014 bestimmt.

Bemerkenswerter sind die Ergeb- und Erlebnisse von Didi und Jürgen. Didi reist nicht umsonst nach Freiburg und zurück, dennoch hat ihm sein Körpergefühl eingeflüstert, dass die Ferse das an diesem Tag nicht unbeschadet durchsteht. So musste er schweren Herzens, aber mit vernünftigem Weitblick nicht weit vom Zielstrich entfernt seinen eigenen Strich ziehen und ist vorzeitig ausgestiegen.

Jürgen lief sensationell Bestzeit. Unter 1 h 30 gilt unter ambitionierten Läufern so schon als Schallmauer. Für Fußballer ist dies Weltklasse.

2014: Freiburg!!!

Saisonstart 2013 mit 11 Podest-Plaetzen fuer den ASC

2011 - 2012 - 2013 - Ein lohnenswerter Vergleich fuer Veranstalter und Teilnehmer:

 

Jahr

2011

2012

2013

Teilnehmer gesamt

 44

70

85

Teilnehmer ASC

   6

  9

14

Podest ASC

   4 

  5

11

1.Plaetze ASC

   3

  4

  5

Wetter

   1 C

  3 C

  7 C

Organisation

       Grossartig


 

Eins ist klar: eine derart anspruchsvolle Strecke setzt ein ordentliches Mass an Grundfitness voraus. Jeder, der die 4,6 km bewaeltigt hat, ist ein Sieger. Zusaetzlich vom Podest aus ins applaudierende Publikum blicken durften dieses Jahr sogar 11 ASCler, um anschliessend mit tollen Preisen nach Hause zu gehen. Sowohl unsere Allerjuengsten als auch einige deutlich jenseits des Jugendalters waren dabei, ganze Familien ?. Einfach wieder eine runde Sache in Degerloch. Dank dem LAC und den Orangenen, die unsere Farbe zahlreich und flott rund um die Hohe Eiche getragen haben.