Das Jahr 2011

1. Deutsche Meister- und Vereinsmeisterschaft im Speedball

Um den 1. deutschen Meistertitel im Speedball ging es am letzten Novemberfreitag 2011, und dabei auch ordentlich zur Sache. An Lacrosse fühlte man sich erinnert, eine Sportart, die mit großem Körpereinsatz und aber auch entsprechender Schutzkleidung ausgeübt wird. Lediglich Ersteres konnte der interessierte Zuschauer beim Einladungsturnier beobachten. 

Die Unparteiischen waren stark gefordert, Entscheidungen nicht immer leicht zu fällen, jedoch in jedem Fall zu respektieren. Der Ausrichter verspricht für kommendes Jahr ausgebildete Schiedsrichter und wünscht gleichzeitig respektvolles Spielerverhalten.

Zum Kern der Sache: das Turnier war hochklassig wie spannend. 9 Teams spielten zunächst in der Gruppenphase um den Einzug in die Halbfinals. Hin und her rollte und knallte der Ball, hohe Dynamik und ständig wechselnde Spielsituationen waren in allen Spielen zu bestaunen – typisch Speedball. Die verbleibenden 4 Teams trafen sich in den Finalspielen über Kreuz. Im Spiel um Platz 3 setzte sich das Team der Helme knapp im 7m-Schießen durch, unerwartet, jedoch verdient, war doch Condés sein um Jakob und Olmo nach hervorragender Vorrunde als Titelfavorit gehandelt worden.

Aber auch der Titel für ASC 1  galt im Vorfeld als reine Formsache. Jg2 war anderer Meinung und holte sich den Titel verdient. 1 : 0 hieß es nach nur 10 Sekunden für den ASC, doch 3 : 1 das Endergebnis für Alex, Arno, Florian, Julian und Max.

Herzliche Gratulation dem 1. Deutschen Meister im Speedball. Björn, Chris, Leo, Louise und Eric waren dennoch zufrieden und stolz. Vereins- und Deutscher Vizemeister. Das kann sich sehen lassen; vor allem aus Sicht der 10- und des 12-Jährigen im Team.

ASC Lauf im Herbstwald

Rechtzeitig zum hervorkommen der Sonne trafen sich 5 Laufbegeisterte ASC-ler um 10 Uhr am Heidehof um den wunderbaren Septembermorgen im buntgefärbten Laubwald laufend zu begehen. Der ein oder andere Sprint an der Steigung angezogen durch Johannes machte triebe den Puls der Gruppe in die Höhe und machte einfach Spaß!!! Auch kulinarisch kamen wir nicht zu kurz, dank letzter Äpfel an den Bäumen und Weintrauben auf der Waldebene Ost.

Nach fast 1 1/2 Stunden lauf und einiger hundert Höhenmeter hat sich der Ein oder Andere das nötige Sitzfleisch erarbeitet, um anstehenden Unistoff zu beackern!

ASC Erfolg

Unser Youngster Philipp mit 1.41.22 und dem dritten Platz in seiner Altersklasse, gefolgt von Fabian in 1.43.26 und damit dem 4. Platz dicht hinter Philipp.

Der Oldie Hans Dieter hat nach wie vor harte Konkurrenz in seiner Altersklasse mit 1.51.20 (zwar persönliche Bestzeit) belegte den 31. Platz. Alle drei waren superglücklich bei strahlendem Herbstwetter und guter Stimmung.

01:21:02 – Reims à toutes jambes

Impeccable, la course!!!! Bei der 27. Auflage des Reims Marathon startete ich heute am Samstag den 16. Oktober 2011 bei strahlend blauem Himmel! Auch wenn beim Gang zur „boulangerie“ und der Anfahrt auf dem Fahrrad zum Startbereich die Hände fast noch abfroren waren die Bedingungen um 10.05 Uhr mit dem Startschuss einfach perfekt!

Nach starkem Gedrängel auf den ersten 3 km des Halb-Marathon begann sich das Läuferfeld stark zu sortieren – Ich suchte mir aus Mangel einer Uhr (von Puls Uhr mit Zwischenzeiten ganz zu schweigen) einen Pacemaker und versuchte dieses Tempo zu halten.

Bei einer Durchgangszeit von 00:37:46 am Kilometer 10 und 00:57:10 bei Km 15 lag ich für meine Ziel Zeit von unter 01:22:01 (bisherige PBZ) ganz gut im Rennen – vielleicht zu gut?!

Im Ziel standen dann 01:21:02 als neue Persönliche Best Zeit fest!!!

Mein Fazit – Ein gelungener Lauf der viel Spaß gemacht hat – vielleicht ein bisschen zu wenig gequält gegen Ende des Laufes, wenn man im Ziel nicht mal krampft.

Salutations de Reims!!!

Oranje boven beim World Runners Lauf in West Terscherlling

Terscherlling ist eine beschauliche Insel im Wattenmeer. Die größten Ortschaften nennen sich Ost und West dazwischen liegt Midsland, da fällt es einfach sich zu Orientieren.

Auch die 'World Runners' Laufserie veranstaltet dort eine Etappe. Im Vordergrund steht das Laufen für einen guten Zweck, die Einnahmen beim diesjährigen Lauf auf Terschelling kamen einem Waisenhaus zu Gute.

In erster Linie ist das Eiland aber eine wunderbares Urlaubsdomizil - auch für die ASC affiene Huppenbauer Familie, die sich kurzfristig entschloss beim Lauf zu starten.

Laufklamotten waren keine im Reisegepäck also musste mit Badehosen und Straßenschuhen improvisiert werden, ein ASC Trikot war dann aber doch in der Menge zu erkennen, damit sich die Holländer an den aufstrebenden Leichtathletikverein aus dem Ländle gewöhnen können. Mit der Vereinsfarbe orange kann man sich unter der Meeresspiegel jedenfalls bestens anfreunden, schließlich läuft auch die Elftal in dieser Farbe auf und so wurden die ASC Läufer spontan von Zuschauern unterstützt.

Zur Wahl standen zwei Streckenlängen 6,7km und 9km, die durch Wald und Dünen führten. Der weiche Muschelbelag auf den Wegen erschwerte das Laufen ein wenig, aber die wackeren Läufer ließen sich davon nicht abhalten. Und so wurde beim zwanzigjährigen Jubiläum der Laufserie ein Streckenrekord aufgestellt, obwohl die Läufer kurz vor dem Schlußsprint sogar durch den Sand geschickt wurden.

Auch der ASC konnte auf der langen Strecke durch Jesse Huppenbauer einen stolzen 8. Platz erlaufen. Die Bilder vom Schlußsprint bei der kurzen Strecke mit ASC Talent Gösta Huppenbauer vorneweg waren sogar im Inselfernsehen zu sehen. Auf Terschelling in der niederländischen Provinz kennt man heute den ASC Heidehof und hoffentlich bald auch im Herzen Hollands. Am 11. Dezember findet in Rotterdam der Bruggenloop statt

Schmerz im Anstieg !

Am Samstag den 16. Juli wurde schnell gerannt, viel geschwitzt und vor allem gewonnen!!! Beim Degerlocher Volkslauf gings über 10 048 m auf einem äußerst anspruchsvollen Parcours von Hoffeld nach Degerloch und zurück. Der ASC war wieder äußerst erfolgreich… Gleich drei Läufer belegten den ersten Platz in ihrer Altersklasse Andreas Biemelt, Jennifer Keifer und Richard Horn. Aber auch die Zielzeiten und erreichten Plätze im Gesamtklassement lassen sich durchaus sehen!

Andreas lief mit 42:59 auf den 12 Platz, Jenny kam als 4. Frau mit 50:02 ins Ziel. Dietmar Horn lief in 55:44 auf den 84 Platz und Richard wurde gesamt – Zweiter mit einer Zielzeit von 39:48 , nachdem er letztes Jahr als erster Verlierer auf Platz vier gelaufen war.

Die vier ASC- ler hatten bei diesem Lauf sehr gutes Wetter (fast zu gut – zu warm) und wurden durch Unseren immer am Streckenrand prästen Eric stark motiviert!!!

Eindrücke des 24 h Laufes

 

Beim 24 h Lauf gings mal wieder heiß her. Gut 30 Starter hatte der ASC Heidehof während der Veranstaltung auf der Waldau am Start und erreichte eine Gesamtstrecke von 1361 Runden bzw. 544,4 Kilometern. Damit erreichte der ASC den 12 Platz der Mannschaftswertung. Insgesamt waren 1 530 Läufer angetreten und unterstützten mit Ihren 18.434,8 erlaufenen Kilometern durch Sponsorengelder die Rechte der Kinder.

Auch dieses Jahr kam der Erste Platz aus den Reihen des ASC… Ersten Gerüchten zu Folge soll der Läufer noch heute unter einem leicht schlurfenden Gang und starkem Muskelkater leiden! Jedoch ist die Leistung von über 142,4 Kilometern durchaus "respektabel".

 
 

Stuttgart - Überlingen (Bodensee) - Stuttgart

303 km - über 12 h Sattelzeit - ca. 2 700 hm

 

Zwei ASC-ler machten sich am 31. Auguts 2011 um 5.30 Uhr auf den langen Weg von Stuttgart über Reutlingen, Sigmaringen, Pfullendorf und schließlich Überlingen. Nach reichlicher Stärkung und kurzem erfrischenden Bad im Bodensee gings auf fast der gleichen Strecke zurück in die schwäbische Hauptstadt...

 

Start in Stuttgart um 5.30 Uhr
1. Auf der Alb angekommen... und zum Glück ohne Gegenwind
2. Am refreshmentpoint im Laucherttal
Am Bodensee gegen 14 Uhr
Guten Mutes auf dem Rückweg
Auch bei in der Dämmerung noch ein bisschen Kraft
Retour in Stuttgart
Stolze 303 Tageskilometer...
 

Trans America

Mit dem Fahrrad einmal quer durch die USA

 

Anfang April 2011 tauchte ich das Hinterrad meines Fahrrads in den Atlantik. Für die nächsten knapp zwei Monaten sollte mein Motto „Go West!“ heißen.

Genau 50 Tage und 7300 km später schob ich mein Rad wieder über einen Strand. Diesmal in den Pazifischen Ozean hinein. Hinter mir lagen ereignisreiche, spannende und auch anstrengende Tage:

Start in Yorktown, Va am Atlantik... und dann ging es vom Atlantik direkt in die wunderschönen aber auch sehr steilen Appalaichan Mountains.
In Kentucky wurde ich von Rudeln wilder Hunde gejagt.
In Missouri und Illinois haben mich die Tornados zum Glück verfehlt.
In Kansas war der Wind so stark, dass ich von der Straße geweht wurde.
In Colorado...
und Idaho radelte ich für Wochen durch die grandiosen und wilden Rocky Mountains (Nachtlager)
In Oregon konnte ich kaum glauben, dass ich schon fast am Ziel war.

Was aber alle Staaten gemeinsam hatten, war eine Gastfreundschaft, wie ich sie noch nie erlebt habe. Oft haben mich wildfremde Menschen eingeladen, bewirtet und an ihrem Leben teilhaben lassen. Ich war zu Gast bei Cowboys und Hippies, habe im Pentagon und im Obdachlosenheim gefrühstückt.

Zu Gast bei Cowboys

Es mag zwar einfachere Wege geben die USA zu durchqueren - Gegenwind, Schneeregen, wilde Hunde oder einfach nur ein schmerzendes Hinterteil können einem das Leben recht schwer machen.

Einen intensiveren und lohnenderen Weg kann ich mir aber kaum vorstellen:

Die Grand Tetons
Der höchste Punkt der Tour - über 3 500 Meter

Durch die fast unendlich Prärie zu radeln, auf einem 4000er in den Rocky Mountains zu stehen, mit Cowboys auf Cola-Dosen zu schießen, mit Rückenwind entlang der der majestätischen Grand Tetons zu „fliegen“, nach einem langen, nassen Tag von völlig fremden Menschen in eine trockene Wohnung eingeladen zu werden, Auge in Auge mit einem Bison-Bulle zu stehen und nach 50 Tagen im Sattel endlich den Pazifik zu erblicken, … - das sind Erlebnisse, die ich wohl nie vergessen werde.

Nach 50 Tagen und ca. 7 300 km am Pazifik

Frühstück
Typische Mittgaspause
Yellowstone
Abkürzung

„Hunde, wollt ihr ewig leben?“ - Motorman 2011

A Nach dem englischen Vorbild des „Tough Guy“  organisierte der TSV Neuenstadt dieses Jahr die zweite Auflage eines Rennens, das es so in der Region noch nicht gab. Ein Lauf der alles fordert: Kraft, Ausdauer und Mut.

 

Dieser Herausforderung stellten sich die ASCler Eric und Timo, verstärkt durch das „Zabergäu Extreme Team“ um Daniel und Heiko. Bescheiden wie immer wurde ein Platz unter den ersten 3 der Mannschaftswertung angestrebt. Taktisch sollten die ersten Hindernisse sehr schnell angegangen werden, um dem Gros der Läufer etwas auszuweichen. Der Plan hielt bis zur ersten Feindberührung. Nach der viermaligen Durchquerung des „Flüsschens“ Kocher, einer Steilrampe und unglaublich engen Röhren, dem Stolpern über eine Schaumgummimatte und diverse Autoreifen, war mir, bis zum Oberkörper im Wasser und Schlamm stehend, klar, dass die Veranstalter es wirklich wissen wollten und der Parcours im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich verschärft worden war. Neues Ziel: die erste 7km-Runde überstehen. Das Feld war schnell „auseinandergerieben“. Das Rennen ging weiter über steil ansteigende Obstplantagen, Kuhmistkriechhindernisse, die Metzgerallee und durch den Darkroom (selbst mal erleben!).

Nicht zu vergessen die 5m-Steilwand! Gerüchte besagen, dass Erics Hintern an einem stromgeladenen Zaun ordentlich versengt wurde. Diese “lockere“ Runde aus dem Navy Seals Trainingscamp fand ihren Abschluss in einem halsbrecherisch vernebeltem Holzhindernis, wilder Wasserrutsche und selbst für mich überaus hohen Kabeltrommeln. In diesem Zustand, Puls bei 200, Muskelschmerzen, verschlammt und durchnässt, wäre ein Rennende in Ordnung gewesen. Diese Geschichte noch einmal zu durchlaufen war kaum vorstellbar. Allerdings trieben die bis dahin sehr gute Platzierung, die Unterstützung der zahlreich vorhandenen Zuschauer (danke Annette, Saskia, Jochen und Kids) und der Wunsch diese Sache irgendwie zu finishen die ASC/Extremeler auf die 2. Runde. Erics Körper musste allerdings der Strecke Tribut zollen. Der schmerzliche Ausstieg war aber eine sinnvolle und überaus nachvollziehbare Entscheidung. Insbesondere der in der 1. Runde noch laufbare Wassergraben erwies sich nun als kaum zu überwindendes Hindernis. Dennoch kamen wir alle ordentlich (Heiko ganz weit vorne) durch. Die Szene an der Kabeltrommel vergessen wir Mal, gell Daniel? Etwas ärgerlich waren allerdings die langen Wartezeiten an den letzten Hindernissen, an denen sich Bundeswehreliteeinheiten, Schlümpfe, Nackte, eine Hochzeitsgesellschaft etc. abmühten. Die Bilder im Ziel sprechen allerdings für sich.

Den Veranstaltern muss man für diese Organisationsleistung Respekt aussprechen! Der Motorman ist eine Erfahrung wert. Auch wenn bei mir 2 Wochen nach dem Event Kopf und Körper immer noch laut schreien: NIE WIEDER!!

i.V. Motorman Shoe