Nachtlauf Stuttgart 2017: ASC ganz stark vertreten

Gute Nacht, ASC!

16:00    Degerloch, Sofablick aus dem Fenster …. Regen satt, Wind … wenig gemütlich … nun gut, wir wollten ja nicht gemütlich Kaffee und Kuchen … bei Nacht durch Stuggi sausen und dabei die Podeste rocken ist der Plan.

18:30        U6 in die City. Laufdressmenschen im Abteil, mein Wettkampfmodus klopft an.

19:00        11°C, Nieselregen, frischer Wind. Startnummernausgabe für das 11-köpfige ASC-Team.

19:30        Rathausplatz füllt sich, ASCler aus allen Richtungen.

19:45        Team vor Ort. Ausgeregnet, innere Temperatur steigt, vorfreudige Stimmung.

20:00        Teambesprechung … „Remember Teamsieg 2014“ ….

20:15        Einlaufen … Heiß machen … Abklatschen ….

20:44:50   Countdown

20:45        Startschuss

                2 Runden durch Stuggi-City, aus dem Flutlicht in die Dunkelheit, aus der Masse am Start in die

                Ruhe vor der Oper … macht Fun.

21:13       Alle ASCler im Trockenen. Stimmen: „Geile Strecke“… „perfekte Temperatur“ …“hätte

                schneller können“ … „Teamwertung?“ ….“Gibt es eine Altersklassenwertung?“ …..

21:45       Antworten …. 5 x Siege in der Altersklasse, 2 Podestplätze ….. uuuuund:

               TEAMSIEG 2017.

23:00      GUTE NACHT, schlaft stolz und gut.

Stuttgart-Lauf 2016: ASC zahlreich und ganz stark vertreten

Es ist einfach schön, wie alle Jahre wieder Ehemalige, Eltern, unsere jungen Läuferinnen und Läufer, Freunde und Lehrer in unseren Farben für unser Team durch Stuttgarts Straßen sausen. Im dichten Läuferfeld waren sie gut auszumachen im neuen ASC-Shirt : Orange-Blau mischte traditionell überall mit und wieder mal ganz vorne.

Es ist keine Sensation mehr,  aber ein Phänomen, das äußerst beachtlich, somit erwähnenswert ist und seinesgleichen sucht: auch dieses Mal wie in den Jahren zuvor läuft unser Team aufs Podest.

Große Hochachtung habe ich vor allen Langdistanzlern. Ganz stark Helene Kerst, die als Jugendliche ihren ersten Halbmarathon finisht.

Großartige Leistung (nicht nur) weil:

-wir sind ein Schulverein, die Konkurrenz besteht auch aus leichtathletischen Topvereinen und tritt teilweise in einer Anzahl an, die unsere quantitativ um Faktor 10 übertrifft …. quantitativ …!

-die Jugend tritt in die Fußstapfen der “Alten“, die groß sind, aber komplett ausgefüllt werden.

-wir den Teamspirit leben und uns auch auf der Strecke gegenseitig anfeuern.

Ihr seht dem hier Schreibenden sicher nach, dass er an dieser Stelle nur stellvertretend für alle ASCler erwähnt:

Minimarathon               5. Platz von 311                       Aritz Schedl

                                    11.                                           Dariush Fatehi

                                    15.                                           Colin Ferguson  

                                    17.                                           Florian Adamzyk

                                    19.                                           Ralf Regelmann

                                    20.                                           Lennart Hölterhoff

7-Km                           3. Platz                                     Teamwertung

                                    U 16                 4. Platz             Liorah Ullrich

                                    U18                  2. Platz             Jonas Wiemann

                                                            3. Platz             Vincent Kurrle

                                                            5. Platz             Lucian Rilling

                                    U 20                 4. Platz              Valentin Seitz

Alle Ergebnisse findet ihr unter www.stuttgart-lauf.de

Herzliche Gratulation allen Finishern.

Rösslewegwanderung, 16./17.4.2016

Wettervorhersage:

Samstag: Regen, immer wieder Schauer, noch relativ warm, gegen Nachmittag Gewitter

Sonntag: Dauerregen, kalt

„Was, ihr wollt euch bei diesem Wetter auf den Weg machen?“ Ja, wir wollten und wir taten es! Wir sind ja nicht aus Marzipan!

Am Samstag starten um 9 Uhr 31 Menschen von 8 Monaten bis 61 Jahre ( Eltern und Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Freunde der Heidehöfler und 3 Hunde) zur  Rösslewegwanderung. Auf einem der letzten Teilstücke treffen wir Herrn Lannert, den wir und der uns freudig begrüßt. Nach 27,5 km und 500 Höhenmeter kommen wir um 16:30 Uhr in Zuffenhausen an. Die letzte 1 1/2 Stunden können wir sogar im Sonnenschein laufen.

Am Sonntag machen sich nach der noch „gruseligeren“ Wettervorhersage immerhin noch knapp 20 Menschen und 2 Hunde auf den Weg. Jeder glaubt, dass keiner außer ihm selbst gehen wird und so sind wir alle um so freudiger überrascht, die anderen zu treffen.

Während wir am Samstag überwiegend im Wald wandern, geht es nun durch Weinberge und an Gärten vorbei. Immer wieder können wir herrliche Ausblicke und Rundblicke genießen. Ganz Verwegene steigen sogar zur Rotenbergkapelle hinauf, während die anderen unterhalb Rast machen. Wir staunen, wie weit wir nur durch unsere eigene Kraft kommen können. Auch an diesem Tag werden wir gegen Ende mit Sonne belohnt.

Nach wieder 27,5 km, 800 Höhenmetern und knapp 6 Stunden Gehzeit erreichen wir unseren Ausgangspunkt, die Geroksruhe.

 

Insgesamt 55 km, 1300 Höhenmeter und knapp 11:30 Stunden Gehzeit in 2 Tagen, dass ist eine beachtliche Leistung. Einen besonderen Glückwunsch an Leni, unsere 5.Klässlerin, die an beiden Tagen mit gewandert ist.

Wir lernten und erlebten

  • Geht nicht, gibt`s nicht (jedenfalls meistens)
  • jeder kann mit jedem reden, lachen, laufen, nachdenken
  • man kann sogar im Regen stehend eine Vesperpause machen und mangels Schutzhütte sich unter das Dach einer Feuerstelle „ins Trockene“ retten
  • Wir können mehr, als wir und andere uns zutrauen
  • Vor dem „Können“ liegt das „Wollen“
  • Wenn wir uns gegenseitig ermutigen, kommen wir am weitesten.

 

Und last not least:

Gummibärchen wohldosiert verteilt wirken Wunder gegen müde Füße

Und wie das so ist, wenn man miteinander läuft und läuft und läuft:

Eine neue Idee ist geboren. Den Rössleweg an einem Tag. Näheres bald.

Richard Horn gewinnt 3Königslauf mit neuem Streckenrekord

Am 6. Januar wartet der LAC Degerloch traditionell mit einem klasse Laufevent auf: <<3Könige-3Berge>> titelt der Club von der Hohen Eiche.

 

So ging es auch am vergangenen Mittwoch wieder raus aus dem Stadion rein in die Berg-und-Tal-Bahn und zurück auf die Zielgerade. Ein Lauf für alle Geschmäcker: wer ein familiär-persönliches Ambiente sucht, wird hier ebenso bedient wie derjenige, der die Herausforderung liebt. Wem das Bergablaufen nicht liegt, dem sind steile Bergaufpassagen geboten, wer das Bergauflaufen nicht schätzt, der darf steil bergab sausen – das ganze sogar dreimal hintereinander.

 

Die Fakten 2016 lesen sich sehr erfreulich für den ASC. Wieder zahlreich vertreten, wurden mehrere ASCler auf das Altersklassenpodest gebeten und, aufgepasst, der Gesamtsieg geht in diesem Jahr an unseren Richard, der so ganz nebenbei noch den Streckenrekord verbessern konnte. Großartig, vor allem für den hier Schreibenden. Denn der durfte, weil am für das Führungsduo letzten Anstieg von selbigem überrundet, hautnah miterleben, wie die beiden Topläufer Nase an Rücken um den Sieg fighteten, und dabei den kurz darauf siegreichen Vereinskameraden noch anfeuern. Das Glück des Langsamen!

 

Gleichzeitig durften wir nunmehr zum 3. Mal unsere Vereinsmeister küren. Titelträger 2016 des ASC in den jeweiligen Altersklassen wurden: Jenny Keifer, Wiebke Schreiber, Valentin Seitz, Richard Horn und Timo Schuh. Herzliche Gratulation, auch allen anderen Finishern vom Heidehof.

 

Zum Schluss darf nie fehlen ein herzliches Dankeschön allen LAClern, die uns mit ihrem Engagement an jedem 3Königstag noch glücklicher machen.

 

Euer Eric

 

Link: Presseartikel

Deutsche Speedballmeisterschaft – ASC Heidehof holt den 2. Platz

Speedball, auch Bounceball genannt, ist eine moderne Sportart. Hochdynamisch, hockeyähnlich, in ständig wechselnden Spielsituationen versuchen 2 Teams, den Ball mit überdimensionalen Ohrenstäbchen gleichenden Schlägern im gegnerischen Tor unterzubringen. 10 Tore in 10 Minuten sind keine Seltenheit – Action pur!

Am letzten Novembersamstag 2015 lud der ASC Heidehof zum Bundesligaspieltag ein. 9 Teams aus ganz Deutschland sind gekommen, erstmals ist der ASC  angetreten, um sich mit den besten der Nation zu messen.

Über die Gruppenphase konnte der Gastgeber das Halbfinale erreichen. Dieses Halbfinalmatch darf als das spannendste aller 22 Paarungen bezeichnet werden. Hart umkämpft war der Finaleinzug, so gingen beide Anwärter nach der regulären Spielzeit in die Verlängerung . Beide hätten das Endspiel um den Pokal verdient, der ASC rang den Favoriten jedoch mit taktischem Geschick und einer guten Portion Fortune nieder und stand somit erstmals in einem Bundesfinale. 9:8, also denkbar knapp, war der Stand beim Schlusspfiff.

Mit dem SC Nienberge hat dann am Ende schließlich der große Favorit den Pokal geholt – hochverdient, denn spielerisch wie körperlich überlegen. Mit Stolz durfte der ASC auf’s zweithöchste Treppchen steigen – zu Recht. Denn erst über ein zwischenzeitliches 2:2 konnten sich die Westfalen mit einem am Ende für Speedball knappen 4:2 durchsetzen. Der Newcomer hat bundesweit eine erste Marke gesetzt und das mit dem ligastandartisierten Ball,  der für die Stuttgarter völlig neu war.

ASC Wanderung 3. & 4. Oktober

Am Samstag den 03. Oktober starteten 14 ASC-ler die Wanderung von Schoppernau im Bregenzerwald bei strahlend blauen Himmel im Hochtal über die Bergkristall Hütte und das Töbelejoch auf die Biberacher Hütte.  Steil und schweißstreibend ging es bergan... jedoch belohnte die wunderbare Fernsicht für die Strapazen.

Auf der Hütte angekommen wartete nache dem obligatorischen Abendessen auf die einen das kuschlige Lager und auf vier "Nicht-Hütten-Schläfer" das Zelt unter dem beeindruckenden Sternenhimmel.

Am zweiten Tag zogen früh morgens Wolken auf und nach kurzem Nieselregen wanderten wir im Schneesturm über das Glattjöchel Richtung Schalzbachvorsäß. Nur Michi und Ferdi wollten sich bei diesen Bedingungen den Gipfel, die Hochkünzelspitze, nicht entgehen lassen.

Stark durchnässt aber mit tollen Erlebnissen erreichten wir die Bushaltestelle... von wo wir nach nur 10 Minuten von einem gutgeheizten Bus zurück zu den Autos gebracht wurden.

Stuttgartlauf 2015 - ASC stark vertreten

Liebe ASC-ler, beim Stuttgartlauf haben unsere Läufer die Klasse des ASC in puncto Laufen auch im Jahr 2015 unterstrichen. Bereits am Samstag wurden Spitzen-Ergebnisse von unseren jüngeren Läufern erzielt!

Am Samstag haben die Starter des ASC Heidehof ganz starke Team- und Einzel- Ergebnisse sowohl auf der 7 km Strecke wie auch beim Halbmarathon erzielt!

Im Team erreichten die Läufer des ASC Heidehof die Platzierungen; zwei, sechs, 12, 29, 61, 106 und 138 von 239 Teams!!!

Auf der Halbmarathondistanz wurde der 197. Platz von 568 Plätzen belegt!

Bereits am Samstag hatten Läufer des ASC Heidehof den 1. Platz des AOK Minimaration über 2,2 km belegt. 

Jungs und Mädels ihr seid Spitze!!!

Hier geht es zu den Ergebnissen: http://stuttgart.r.mikatiming.de/2015/?pid=start

 

 

Schlau durch Sport und Bewegung

Ein aktueller Beitrag aus Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten vom 15.05.2015. (zum Vergrößern klicken!)

Dino Challenge...

Am Samstag stellten sich die ASC-Athleten den „leicht coupierten“ Kursen beim Zabergäulauf 2015. Annette Schuh konnte bei ihrem Comeback im Heimatort die 10km schon wieder unter 1 h finishen und entdeckte ihr Talent beim Bergablaufen. Eine großartige Leistung angesichts des doch sehr geringen Trainingsaufwands. Der Nachwuchsläufer aus dem Hause Schuh, Lucius, absolvierte dieses Jahr dann schon die „Langstrecke“ im Jugendbereich über 1,5 km. Nach ca. einem Drittel der Strecke musste er seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen, kämpfte sich dann aber tapfer ins Ziel.

Sensationell ! In diese Kategorie gehört die Leistung, die Richard Horn in der Königsdisziplin über 18,5 km erbrachte. Der Streckenrekord wurde von ihm um gute 2 min pulverisiert und ihm Kampf um Platz 2 konnte der den mehrfachen deutschen Meister über 100 km,  Michael Sommer, knapp hinter sich lassen. Nächstes Jahr holt er sich den Stein!

Heiko Hornischer, der ebenfalls immer wieder für den ASC startet, konnte seine Bestzeit auf diesen Kurs ebenfalls noch einmal steigern und wurde in einem sehr starken Feld 12.. Wir sehen uns in Stuttgart!

Schwergewicht Timo Schuh war mit der Leistung auf seiner Heimatstrecke sehr zufrieden. Eine Zeit von 1.25 h bedeuten AK 2 und neue PB.

 Wie sagte schon Erich Fromm “Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.”

Wir kommen wieder

Aktuell


Vereinsmeisterschaften 2015

Unsere Sieger

3Königslauf beim LAC Degerloch 5 x (6. Januar + ASC) = 3Königslauf in Degerloch. Seit 2011 unsere Traditionsformel jeweils zu Jahresbeginn. In diesem Jahr mit der 2. Vereinsmeisterschaft des ASC und 19 Ausdauersportlern vom Club, wieder einmal teilnehmerstärkstes Team an der Hohen Eiche. Allesamt Sieger. Denn wer diese Strecke bezwingt, ist ein Meister. Zwischen Start und Ziel galt es über 3 Runden 3 satte Berge zu nehmen, dazwischen steil bergab und im flachen Teil stellenweise über glatteisige Passagen. Damit stellten die 2015 erstmals 5,2 Kilometer höchste Ansprüche ans 117 Mann und Frau starke Teilnehmerfeld.

Zum Rennen:

19 ASCler, 12 Podestplätze, davon 5 oberste – wow! Schnellster des Vereins und damit Meister aller Meister: Johannes Alber. Herzliche Gratulation, lieber Johannes, wie auch allen Vereinsmeistern der Altersklassen:

• U 18M Ferris Philippi

• U 30M Johannes Alber

• U 50M Jürgen Straub

• U 50W Svenja Danner

• Ü 50M Hans-Dieter Eberhardt

Besonders erwähnenswert die Teilnahme von Max Richter (Jahrgang 2005!) und Finn Danner (Jahrgang 2004!). Ihr seid die jüngsten Teilnehmer “ever“ bei dieser großen Herausforderung, die sich manch Erfahrener nicht zutraut. Ganz großer Respekt, Jungs!

Ganz großer Dank gebührt Arno Freudenberger und seinem Team vom LAC. Michael Reißlandt wusste es am Start: „Das DRK schicken wir ungebraucht nach Hause.“ Ihr habt die Strecke freigehackt, sicher gemacht, für die traditionell familiär-sportliche Atmosphäre am Start und bei der Siegerehrung gesorgt – nette Menschen, einzigartige Strecke, tolle Preise – einfach nochmal herzliches Dankeschön euch LAClern!

 

 

Der Süddeutsche Speedballmeister steht fest:

1. Amazing Six

2. ASC Heidehof

3. Mixteam

4. Die Mören

5. Die 7er

6. Baden Allstars

 

Im 7. Jahr wird in Stuttgart die Süddeutsche Meisterschaft im Speedball ausgetragen, seit 5 Jahren mit dem Ausrichter ASC Heidehof e. V. und einer Meisterschaft 2014 in völlig neuer Dimension, denn erstmalig mit

• überregionaler Beteiligung

• Großfeldmaßen

• Auszeichnungen für alle Teilnehmer

• Verpflegung für alle Anwesenden

• wertvollem Wanderpokal für den Sieger

Zum Turnierverlauf: es war technisch wie taktisch hochklassig wie in keinem Jahr zuvor. Bei allen Teams war eine gewachsene, klare Spielkultur zu erkennen. Spielaufbau, spektakuläre Tore und so einige Kabinettstückchen in allen Teams sorgten für gegenseitige Anerkennung und Respekt.

Jeder trat gegen jeden an. Im kleinen Finale und im Anschluss Meisterschaftsmatch ging es dann um die Podestplätze. Am Ende geht der Pokal an den verdienten Sieger. Mit den Amazing Six und dem ASC Heidehof trafen im Endspiel zwei Halbfinalisten aus dem Jahre 2013 aufeinander. Ein Tor mehr steht am Ende für die Erstgenannten zu Buche, konkret und denkbar knapp stand nach 12 Minuten fest: 1 : 0 für die Amazing Six, gegen den im Vorfeld überall als Meister gehandelten ASC - echt stark!

Die Mören sind in der Vorrunde so stark aufgetreten, man durfte sie im Finale erwarten. Doch nach Pfosten, Latte, Zentimetersituationen im vorentscheidenden Spiel gegen den Meister waren sie dann dem Mix-Team unterlegen, d.h Bronze für Mix und Platz 4 für die Mören.

Der hier Schreibende möchte behaupten: die Plätze 1 – 4 müssten nicht untereinander, sondern in einer Reihe stehen. Den Unterschied haben meist nur 1 Tor oder die Kante des Aluminiums ausgemacht. In der Reihe ganz links stehen aber wohlgemerkt und zu Recht die Amazing 6, denn ihr habt das Turnier gerockt!

Am Ende wie häufig das Bemerkenswertenste. Die beiden mit Abstand jüngsten Teams sind hier gegen, sagen wir mal doppelt so Große, in einer Selbstverständlichkeit und spielerischen Qualität aufgetreten, die unseren großen Respekt verdient. Ein in dieser Sportart Altersunterschiede berücksichtigender Koeffizient ist nicht bekannt, aber aus dem Bauch heraus möchte man behaupten: ihr hättet gute Chancen auf das Finale gehabt. Und lasst euch gesagt sein: die Finalisten waren auch mal jünger und haben auch zu den damals älteren Siegern hochgeschaut.

Bärenstark sind die Baden Allstars aufgetreten und ganz im oben genannten Sinne habt ihr hervorragend mitgehalten. Ihr habt unserem Turnier ein interregionales Flair verliehen – dafür herzlichen Dank!

Sehr herzlichen Dank gilt außerdem:

• unsrem Sponsor, der, weil ihm einfach die Jugendförderung und unser Sport am Herzen liegt, und nicht Eitelkeiten, mal namensneutral genannt wird,

• unseren Sanis, die ja dafür gesorgt haben, dass Angelo wieder aufs Feld und sogar dem ASC eine Bude machen konnte,

• und unserem Chris, der unter vielem anderen Halle, Pizza, Getränke gemanagt hat (versäumt wurden diese Worte vor Ort, aber wer nicht weiß, wer gemeint ist, Tipp: der Kraftathlet aus dem ASC Team) Sorry Chris!

 

Spieler des Turniers 2014 in alphabetischer Reihenfolge:

Raoul Brigola

Philipp Jörg

Leo Pajot

 

Perspektive:

• 2015 mit mindestens 10 Teams

• Teilnahme an der bundesweiten Liga

 

Mit Großer Anerkennung für eure Leistung, v.a. aber euer faires Spiel

 

Christopher Miola und Eric Pajot

 

 

Der Rössleweg - eine Herausforderung

9. November – 16:30 Uhr. Dunkel wird es langsam, etwas müde, ziemlich hungrig, vor allem aber stolz und glücklich stehen wir da, an der Geroksruhe. Dort wo wir gestern in der Früh gestartet sind, schließt sich der Kreis. Besser gesagt der Weg, ganz genau: der Stuttgarter Rössleweg.

Dem Rössle meist im gelben, mal im roten Kreis sind wir an 2 Tagen gefolgt. Der Zähler zeigt am Ende über 60 000 Schritte an. GPS und Chronometer verraten weitere Zahlen: 55 Kilometer, gute 1000 Höhenmeter und eine Nettogehzeit von 11 ½ Stunden. Das entspricht einem Schnitt von etwas mehr als 12 Minuten pro Kilometer oder 5 Kilometern pro Stunde. Wir haben also weder getrödelt noch sind wir gerannt. Ein angenehmes Tempo, bei dem wir übrigens über 3000 Kalorien verbrannt haben.

Es soll der Auftakt einer Reihe sein, nennen wir sie einmal Herausforderungen. Berge und Wasser, der Stuttgart-, ein Nacht- und 24-Stunden-Familienlauf sowie andere Fortbewegungsarten aus eigener Kraft, Outdoornächte werden dabei u.a. eine Rolle spielen.

Der Rössleweg stellt eine solche Herausforderung dar. Morgens vor dem Start darf man schon unsicher sein, ob die Füße soweit tragen, ob Kraft und Durchhaltewille ausreichen. Woher soll ich aber wissen, was ich zu leisten im Stande bin, wenn ich es nicht wenigstens einmal ausprobiere? Ein frühzeitiger Ausstieg wäre konsequenz- jedoch nicht ertraglos. Ich weiß dann, was ich mir mindestens zutrauen kann und nehme mir fürs kommende Mal ein paar Schritte mehr vor.

Ein Ausflug in die Biologie bzw. die Trainingslehre verraten: Reize dürfen, ja müssen hin und wieder durchaus überschwellig sein, will ich mich entwickeln. Soll heißen, Belastungen und Ziele dürfen leicht über dem liegen, was ich meinem Körper aktuell zutrauen kann. Vernünftig dosiert führt dies dazu, dass ich belastbarer werde, weil der Körper sich anpasst. Ein ganz natürlicher Trainingseffekt. Und mit mens sana in corpore sano wissen wir ja, dass wir auch im Kopf gestärkt aus der Situation hervorgehen. Also raus aus der Komfortzone und die persönlichen Grenzen verschieben!

Soweit die Theorie - zurück zur Praxis, unserem Rösslewochenende. Wer dabei war, für den ist Theorie lebendig geworden. Glückskinder dürfen wir uns nennen, denn die Rahmenbedingungen waren großartig. 2 Tage Sonnenschein und milde Tempera-turen, erweiternde Gespräche unter Gleichgesinnten, Eltern stolz auf Kinder und umgekehrt. “Der Papa hat schwere Beine, mir geht es prima“ hat ein Junge aus Klasse 6 am 2. Tag berichtet . Beide waren von Anfang bis Ende dabei. Ohne Worte!

Am Ende sind wir keineswegs, denn dies soll Anfang im oben genannten Sinne sein. 33 waren wir, Lou (ein Hund) hat uns tierisch gut bei Laune gehalten, „geschafft“ dürfen wir sagen nach 28 Kilometern am ersten und /oder 27 am zweiten Tag.

Und bedenkt: es ist vor allem Kopfsache, man muss es wollen oder eben versuchen wollen. Zweifel und Klagen bei Halbzeit der 2. Etappe, aber … von Hedelfingen ins Ziel stand der Schlussanstieg an, die meisten Höhenmeter auf kürzester Distanz. Hochgerannt seid ihr alle – wow! Wie lässt sich das erklären?

Nach dem Herbst in diesem Jahr, werden wir uns 2015 in einer anderen Jahreszeit auf den Weg machen, das ist beschlossene Sache. Macht Werbung, lasst uns spinnen: wenn alle mitkommen, wären wir rund 1000 Teilnehmer und weitere Herausforderungen warten.

 

Ein Rössleweg-Finisher grüßt herzlich